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Pilgern & Wallfahren zum Kloster Bornhofen



Die Geschichte des Wallfahrtsortes ist uralt. Bereits im Jahr 1110 lag an der Stelle des heutigen Bornhofen der Ort „Burginhoven”. Der Name „Burginhoven” erklärt sich aus der Tatsache, dass der Ort als fränkischer Herrenhof am Fuß der Reichsburg Sterrenberg aus dem 11. Jahrhundert, seinen Anfang nahm. Von 1140 bis 1250 gab es sogar ein Rittergeschlecht von „Burgenhofen”. Eine Urkunde aus dem Jahr 1224 berichtet, dass hier ein Priester namens Remboldus wohnte. Daraus geht hervor, dass zur damaliger Zeit an diesem Ort eine Kirche oder Kapelle stand. Das wurde 90 Jahre später durch eine Urkunde belegt. Von einem „wundertätigen Bild” der schmerzhaften Gottesmutter, die ihren toten Sohn auf dem Schoß trug, war auch die Rede. Aus einem Pachtbrief des Jahres 1410 kann man ersehen, dass die Kapelle „Unserer Lieben Frau” geweiht war. Aus all dem geht hervor, dass bereits im 13. Jahrhundert in Bornhofen ein kleiner Wallfahrtsort war. Dafür spricht auch die Tatsache, dass im Jahr 1311 dem Pfarrer von Kamp, zu dessen Pfarrei Bornhofen gehörte, ein Priester beigegeben wurde. So ist Bornhofen als einer der ältesten Marienwallfahrtsorte Deutschlands schon fast 800 Jahre Ort des Gebetes und der Gnade.

Jede Art von Wallfahrt ist ein Bild für unser Pilgerleben, wie es in der „Konstitution über die Kirche” des 2. Vatikanischen Konzils heißt: „Die Kirche schreitet zwischen den Verfolgungen der Welt und den Tröstungen Gottes auf ihrem Pilgerweg dahin und verkündet Kreuz und Tod des Herrn bis er wiederkommt. Maria ist Zeichen der sicheren Hoffnung und des Trostes für das pilgernde Gottesvolk”.

Wie es an sehr vielen Wallfahrtsorten üblich ist, finden in Bornhofen keine festen Wallfahrtstage statt. Schon immer bot diese Gnadenstätte eine breite Zeitspanne an Möglichkeiten für verschiedene Pilgergruppen, die seit dem Mittelalter hierher kommen. Diese Charakteristik ergibt sich aus ganz natürlichen Gründen: Die Lage des Wallfahrtsortes, der eingeengt ist zwischen dem romantischen Mittelrhein auf der einen Seite und den steilen Schifferfelsen auch der anderen, macht ihn wenig geeignet für große Pilgerversammlungen. Deshalb verteilen sich die Prozessionen über den ganzen Sommer. Von Anfang Mai bis Ende Oktober kommen nach Absprache mit dem Kloster Bornhofen viele Wallfahrten, oft mehrere an einem Tag.

Die meisten Pilgergruppen kommen aus der Diözese Limburg sowie den benachbarten Bistümern Trier, Köln und Mainz.

Ein ganz besonderes Merkmal unseres Wallfahrtsortes sind die Schiffsprozessionen, die schon seit dem Mittelalter diese Gnadenstätte auszeichnen. Aber auch viele Fußwallfahrten aus dem Hunsrück, Eifel, Taunus und Westerwald, von der Mosel und Lahn, rheinauf und rheinab, die nach Bornhofen pilgern – oft bis zu 60 km an einem Tag, bilden einen weiteren Stein im bunten Mosaik der großen Wallfahrtsfamilie.

Dank der technischen Möglichkeiten der heutigen Zeit erreichen uns auch viele Pilger mit dem Bus oder privatem Pkw.

Was sonst kein Wallfahrtsort in Deutschland aufzuweisen hat, sind die Schiffsprozessionen nach Bornhofen. Schon im Mittelalter kam jedes Jahr eine Schiffsprozession von Köln-Maria Lyskirchen. Eigens für diese Schiffswallfahrten nach Bornhofen hat Jahre 1842 der Dichter Guido Görres das weit über die Grenzen hinaus bekannte Wallfahrtslied: „Geleite durch die Wellen” (Nr. 147) geschrieben.

Malerisch liegt der Wallfahrtsort Bornhofen am rechten Ufer des Rheins, überragt von den beiden Burgen Sterrenberg und Liebenstein. Der Volksmund nennt sie „die Feindlichen Brüder”. Der Sage nach hängt die Gründung Bornhofens mit dem Streit zweier feindlicher Brüder zusammen. Im Mittelalter – laut der Sage –, lebte ein Ritter, der zwei Söhne und eine blinde Tochter hatte. Seinen Söhnen vermachte er die beiden Burgen Sterrenberg und Liebenstein. Sein Geld sollte nach seinem Tod gleichmäßig an alle drei Kinder verteilt werden. Aber die Brüder betrogen die Schwester beim Teilen des Geldes und verstießen sie aus der Burg. Sie hofften, sie werde den steilen Felsenweg hinab ins Tal nicht finden und abstürzen. Trotz ihrer Blindheit kam sie aber wohlbehalten unten an und verwendete ihr kleines Vermögen zum Bau einer Kapelle an der Stelle, wo jetzt Bornhofen liegt.


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